Hausbau Kanada


Beers n Bears wird jetzt als Ergänzung zu seinem Kanada-Shop zusätzlich eine Community aufbauen, in der sich Kunden und Freunde austauschen können. Es wird u.a. auch die Möglichkeit geben, das die Mitglieder hier einen eigenen Blog installieren oder eine eigene Informationsseite aufbauen können.

Beers n Bears Gold Community

Außerdem wird es einen Chatroom, eine Bild-Datenbank und vieles mehr geben. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir uns noch in der Entwicklungsphase befinden und das sich die Beers n Bears Gold Community noch in der Beta-Phase befindet. Trotzdem freuen wir uns natürlich auf Ihr Feedback, weitere Ideen und Ihre Verbesserungsvorschläge.

Hier geht es direkt zur Community.

Missverständnisse

Die ersten Wände

Da bekomme ich doch von Jörg vorgestern Nacht eine Mail, dass Raymond zusätzliches Geld für ein paar Trucks mit Erde und Gravel benötigt. Da stand ich am frühen Morgen doch gleich vor meinem ersten Herzflimmern. Heute habe ich aber noch einmal mit Ray direkt gesprochen und es stellte sich heraus, dass er vorschlagen würde, zusätzliche Erde und Schotter als kleinen Hang direkt am Haus anzulegen. Der Hintergrund oder die Idee dahinter war (ist) eigentlich Folgende: Dadurch das unsere Terrasse sehr nah über dem Boden verlaufen wird, besteht normalerweise auch die Gefahr, dass das Unkraut durch die Holzböden der Veranda durchkommen wird. Um das zu vermeiden, sollte also dieser Hohlraum aufgefüllt werden und mit einem entsprechenden Tuch unterfüttert werden. Das war für Gabi und mich allerdings logisch, da wir schon die tollsten Holzwege gesehen haben bei denen das Unkraut nur so durchwuchert. Folglich haben wir Rays Vorschlag vorhin auch zugestimmt.

Eine andere Änderung hat sich in unserem Badezimmer ergeben. Laut Bauplan wäre die Badewanne direkt an der Außenwand, wo logischerweise auch ein Fenster sein sollte. Da die Badewannen in Kanada in der Regal aber komplett hochgezogen sind (empfehlenswert sind da natürlich einteilige Wannen), würde die Badewannenwand direkt vor dem Fenster aufgebaut. Jetzt wird das Ganze entweder mit den Waschbecken gespiegelt, oder die Wanne wird gegen das WC ausgetauscht. Ich denke, dass Ray dort eine gute Lösung finden wird.

In Nova Scotia ist es irgendwie die ganze Zeit am regnen, dennoch soll nächste Woche bereits das Dach aufgesetzt werden. Auch der Septiktank und das entsprechende Rohrsystem sollen nächste Woche verlegt werden. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf die entsprechenden Photos.

30° in Deutschland – 12° in Nova Scotia

Heute Nacht haben wir die neuesten Bilder erhalten. Leider hat Ray noch nicht mit den Seitenwänden begonnen. Es regnet aber auch irgendwie die ganze Zeit. So sieht es zumindest auf der Webcam von Cecile in L’Ardoise aus. Der Silent-Floor scheint aber komplett verlegt zu sein. Auf alle Fälle werden wir die neuen Photos nachher noch online stellen.

Dachbalken

Aber etwas anderes hat Gabi und mich die ganze Zeit beschäftigt. Also mehr mich als Gabi. Irgendwie kam (kommt) mir die Grundfläche von Red Cove Heights sehr klein vor. Also haben wir Jörg, einen Freund von uns in St. Peter’s gebeten, sich die Grundfläche auch noch einmal anzuschauen. Jörg hat die „Flügel“ rechts und links auf ca. 5×6 m geschätzt. Damit wäre dann ja auch wieder alles ok. Auch Ray hat eine Fläche von 1.296 sqf bestätigt. Dennoch mußte ich, obwohl wir ja mit unserem Umrechnungsprogramm (Squarefeet in Quadratmeter) die genaue Größe ermitteln konnten, erstmal Gabi mit den Bauplänen quälen. Dann wurden auch noch die Durchschnittsmaße von Waschmaschinen und Trocknern ermittelt (80 cm) um dann endlich festzustellen: Jo – paßt alles.

Da war aber noch das Sechseck in der Mitte. Wie um alles in der Welt wird nochmal die Fläche von einem Sechseck berechnet???

Gut das „Vatta“ früher Mathematik-Lehrer war. Ich konnte mich soeben noch vor einer genauen Erklärung der Formel drücken: „Vatta“ nur die Anzahl der qm!! Der Rechenweg ist mir egal. 70qm. Jetzt war zumindest für den Augenblick alles klar.

Na ja – wenn alles läuft, kann man sich halt auch selber Probleme bereiten. Und das hat ja mal wieder prima geklappt.

Bad Weather Day

Der erste Schritt für den Groundfloor
Seit einigen Tagen ist das Wetter auf Cape Breton Island nicht das Beste, dennoch hat Ray bereits mit dem Fußboden angefangen. Der Unterbau besteht aus einem sogenannten „Silent Floor“, d.h., das der Boden sehr leise sein wird und auch nicht nach einiger Zeit zu knarren anfängt.

Bad Weather Day

In der separaten Bilder Galerie kann man sehen, dass wir jetzt auch Strom auf unserem Grundstück haben. (Die Bilder Galerie ist noch nicht online). Es geht also vorwärts. Für nächste Woche ist bereits die Installation der Aussenwände geplant. Wir hoffen natürlich, dass sich das Wetter wieder bessert und die Arbeiten auch weiterhin so zügig weiter gehen.

Am Donnerstag letzter Woche habe ich noch mit Ray telefoniert und er sieht überhaupt kein Problem „Red Cove Heights“ in unserem geplanten Zeitrahmen fertigzustellen.

Gabi und ich haben jedenfalls extrem gute Laune.

Jetzt kommt doch noch ein kleiner Nachtrag:
Ich habe gerade mit Jörg und Beety in St. Peters telefoniert und erfahren, dass der Regen auch etwas Gutes hat. Da die Regenrohre schon verlegt sind, konnte man wohl sehr gut sehen, dass das Regenwasser direkt in den Atlantik läuft. Die Balken für den Dachstuhl liegen auch schon auf dem Grundstück. Ebenso wie das gesamte Holz für den Fußboden.
Ich denke, dass in den nächsten 1-2 Wochen eine Menge passieren wird.

Wasser! Wir haben Wasser!

Drei Tage später
Dieses Bild ist heute Nacht gekommen. Nur drei Tage später ist also die Betonwanne, oder auch der Crawl Space (Kriechkeller), fertig gegossen. Offensichtlich geht es jetzt Schlag auf Schlag.

Das Red Cove Fundament

Das Red Cove Fundament

Noch besser ist aber folgende Info:

Zitat:
„the well driller went down 80 meters and has water. 9.5 liters per minute.Friday evening will send some more pictures.best regards from kevin“

Konkret heißt das, dass die Brunnenbohrung erfolgreich war. Der Bohrer ist auf 80m Tiefe gegangen und pumpt nun 9,5 Liter Wasser die Minute. Da habe ich doch extrem gute Laune. Man hätte ja auch noch auf Felsen stoßen können…

Zweihundertsechsundvierzig

Jetzt ist sie endlich da: unsere „Civic Number“. 246. Damit haben wir sozusagen auch eine postalische Anschrift. Gut, es gibt noch keinen Briefkasten, aber es ist alles nur noch eine Frage der Vorstellungskraft.

246

246

Ansonsten geht es zügig weiter. Heute haben wir den zweiten Satz Bilder bekommen. Natürlich werden wir sie, wie immer, online stellen.
Vorgestern hat uns Ray über die weiteren Schritte informiert. Leider mußten sie gegen Mittag Ihre Arbeit abbrechen, da da Wetter doch sehr zu wünschen übrig ließ. Ich denke, dass das aber auch auf den Bildern deutlich wird.
Bei der „Foundation“ wird jetzt schon die zweite Betonschicht gezogen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wann mit den Aufbauten, sprich Wänden, begonnen werden kann.

Jetzt geht’s los!

Es hat jetzt doch ein, zwei Tage länger gedauert, als ursprünglich geplant. Umso größer ist jetzt natürlich meine Freude, dass die ersten optischen Aktivitäten auch dokumentiert wurden. Ich werde die Photos natürlich in einem kompletten Block online stellen.

Das allererste Foto von Red Cove Heights

Das allererste Foto von Red Cove Heights

Letzte Woche war übrigens Thomas in Nova Scotia und hatte u.a. auch die Möglichkeit, sich die Aktivitäten auf „Red Cove Heights“ vor Ort live anzusehen. Ihr könnt mir glauben, mein Neidfaktor hat in diesem Augenblick jede Neidskala gesprengt. Der Vorteil war natürlich, dass er mir die neuesten Informationen schon vorab, sozusagen exklusiv, geben konnte. Aber ich kann auch teilen.
Deshalb bekommt Ihr hier einen Teil meiner Korrespondenz, die mir doch ein sehr gutes Gefühl gibt. Vor allem die Informationen, die Ray direkt betreffen.

Zitat:
„Ich war am Sonntag auf Eurem Grundstück. Leider war es an diesem Morgen recht nebelig, ich habe mir die Bilder nur auf der Cam angeschaut, kann also noch nicht sagen, ob sie etwas geworden sind.
Der Driveway zum Haus ist fertig. Beim Brunnen – ich habe nicht alle Pin’s gefunden, bin mir nicht sicher, wie groß Euer Grundstück ist. Ich kann deshalb nicht sagen, ob es Eurer Brunnen ist. Jedenfalls war da ein Brunnen. Mehr war nicht zu sehen – die eigentlichen Bauarbeiten dürften erst noch beginnen. Ist Ray Sampson Euer Baumeister?
Ihr habt Euch einen schönen Platz für Euer Haus ausgesucht – bin mal gespannt, wie es in 8 – 10 Wochen aussieht.“

Ein Teil meiner Antwort:
„Du hast recht, Ray ist unser Baumeister. Kennst Du Ihn etwa?
Den Brunnen, den Du auf unserem Grundstück siehst gehört zu dem Nachbar-Haus.
Theoretisch hätten wir ihn natürlich benutzen können. Da er aber sehr alt ist, wollten wir lieber einen neuen Brunnen graben lassen.“

Zitat:
„Von Ray habe ich nur Gutes gehört. Soll ein erfahrener Baumeister sein. Cape Breton ist eh ein Nest, jeder kennt jeden.
Greg, mein Mann für Strassenarbeiten, Brunnen etc. meinte jedenfalls: Lange im Geschäft, hat viel Erfahrung und vor allem die Ruhe, nur so viele Aufträge anzunehmen, die er auch abarbeiten kann.“

Diese Information hat natürlich meinen Eindruck nur bestätigt. Und ich muß sagen, dass ich froh bin, dass wir uns für Ray entschieden haben.

Ich werde jetzt noch ein paar Bilder online stellen, sodaß Ihr Euch noch einen genaueren Eindruck von den Baufortschritten machen könnt.

Red Cove Heights

Red Cove Heights im Sommer 2009

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