Oktober 2008


Es gibt immer mehr Fernseh-Formate, in denen das Auswandern im Vordergrund steht. Am Sonntag, den 2. November 2008, gibt es eine neue Folge von „Mein neues Leben XXL“ und Kanada ist mal wieder mit dabei.

Zum Inhalt: Der KfZ–Mechaniker Michi Mayr und die Diplomkauffrau Ina Mayr sind vor knapp fünf Monaten von München nach Estevan in Kanada ausgewandert. Das Paar wollte sich seinen großen Traum von der eigenen Pferde-Ranch verwirklichen. Große Pläne, doch leider war das erste Wunschobjekt, das die beiden schon im Internet ausgesucht hatten, kurz vor der Ankunft verkauft worden. Doch jetzt endlich haben die beiden ihr Traum-Objekt gefunden. Das neue Haus steht in einer „Ghosttown“, einer sogenannten Geisterstadt.

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Jetzt gibt es ein neues Auswanderer-Format: Der Auswanderer-Coach. Die nächste Ausgabe läuft am Donnerstag Abend um 20:15 Uhr auf Kabel 1.

Zum Inhalt: Familie Puffke feilt schon lange an ihren Auswanderungsplänen. Sie wollen nach Kanada – aber wie? Im nordrhein-westfälischen Nottuln ist die Großfamilie auf Hartz IV angewiesen – damit kommen sie kaum über die Runden. Der arbeitlose Heizungsmonteur Torsten hält die Familie mit Hausmeisterjobs über Wasser. Philipp musste seine Ausbildung zum Maler und Lackierer aufgrund eines Unfalls abbrechen. Auch Florian hat seine Ausbildung zum Heizungsmonteur vor kurzem abgebrochen und verdient sich sein Taschengeld momentan mit Jobs bei einer Zeitarbeitsfirma. Und Hausfrau Kathrin würde gern wieder als Fachkraft in der Rinderzucht einsteigen, findet aber in Nottuln keinen Job. Auswanderer-Coach Günter Lukas soll den Puffkes helfen, den Traum vom neuen Leben endlich umzusetzen.

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Die Zeiten ändern sich. Alles dreht sich immer schneller. Die Dinge verlieren an Wert, sobald sie die Registrierkasse passiert haben. Es geht nur noch um Zugriffszeiten, Pixelwerte und Speichergrößen. Um Erreichbarkeiten, Multitasking und Globalisierung. Diesen Prozess werden weder Sie noch ich stoppen können. Es ist der Lauf der Dinge. Was uns aber niemand verwehren kann, ist eine kleine Reise in vergangene Zeiten. Deshalb möchte ich Ihnen hier etwas zeigen, dass Sie vielleicht ein wenig an früher erinnert.

Dekoratives Holzauto

Dekoratives Holzauto

Wunderschönes, dekoratives Holzauto „Frosty’s Snow Removal“. Die Räder lassen sich drehen und die Schneemänner können von der Ladefläche entfernt werden. Die ca. Maße betragen L 30 cm x B 9,5 cm x H 12 cm (ohne Schneemänner).

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Freitag, 23. Dezember 2005 – 22:03 Uhr
Häuser in Kanada und Ihr Wert

Im letzten Beitrag hatte ich ja bereits erwähnt, dass ein Kanadier sein Haus durchaus verkauft, wenn er 20k dafür bezahlt hat und einen Tag später 21k dafür bekommen kann. Der Wert 20k Can$ ist übrigens nicht ganz soweit hergeholt. Ich habe ein Gespräch zwischen Kanadiern mitbekommen, wo einer der Jungs gesagt hat, dass ein Haus sowieso niemals teurer als 20tausend sein dürfte. Vielleicht ist das ein bisschen übertrieben, es zeigt aber doch einigermaßen deutlich, dass Werte relativ sind.

Grundsätzlich kann man bei einem Neubau folgende Formel ansetzen: pro qm 1.000 Can$ Kosten. Abweichungen sind natürlich auch hier, je nach Ausstattung, möglich.

Wirklich entscheidend für den späteren Wert ist natürlich die Lage des Grundstücks. Man kann, unabhängig von den eigenen Vorlieben, folgende Wertstufen festlegen: Ocean = A Lage, Sea = B Lage, River = C Lage. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Erreichbarkeit des Grundstücks, sowie die erforderliche Stromversorgung. Auch sollte geprüft werden, wie die Versorgungsmöglichkeiten in der Umgebung sind. Es kann auch nicht verkehrt sein, wenn ein Arzt oder Krankenhaus in der Nähe ist. Alles Dinge, über die in Deutschland keiner mehr nachdenkt, da sie einfach selbstverständlich sind. In Kanada können sie nicht nur elementar sein, sondern auch erheblichen Einfluß auf den Wert Ihres Hauses und Ihres Grundstücks haben.

Ich habe von Leuten gehört, die sich das tollste Haus mitten in den Busch gesetzt haben und es jetzt nicht mehr verkaufen können, weil kaum jemand in die totale Einöde will.

Auch neigen wir Deutsche dazu, bei der Ausstattung, für kanadische Verhältnisse, maßlos zu übertreiben. Geld, dass bei einem möglichen Verkauf nie wieder erzielt werden kann.

Jetzt sagen Sie natürlich zu recht, ich bau doch nicht in Kanada, um dann wieder zu verkaufen.
Ich frage mich dann aber, warum findet man soviele Häuser von Deutschen bei Ebay?
Von den ganzen Maklerangeboten mal zu schweigen.
Deshalb sollte man bei seinen Entscheidungen auf alle Fälle auch immer den möglichen Käufermarkt im Auge behalten.
(haben wir natürlich nicht gemacht wir wollen ja auch nicht wieder verkaufen )

An dieser Stelle möchte ich Ihnen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2006 wünschen.

Fortsetzung folgt

Kennen Sie das?

Sie wollen nur mal eben eine kleine Information aus dem Internet ausdrucken und der Drucker hört und hört einfach nicht mehr auf, Ihr Papier zu vernichten?

Dann sollten Sie sich einfach mal die Beta-Version von „Print what you like“ anschauen: Sie bestimmen, was gedruckt wird. Nicht die Webseite dahinter. Der einzige Nachteil ist, dass die Software nur in Englisch zur Verfügung steht. Aber für einen Kanada- und USA-Fan dürfte dieser Haken ja nicht wirklich von Bedeutung sein.

Die USA erklären Kanada den Krieg!

Wenn Sie John Candy und James Belushi mögen, dann sollten Sie sich diesen Fim unbedingt anschauen.

Zum Inhalt:

Die Wirtschaft der USA liegt am Boden. Russland hat die Wiederaufnahme des kalten Krieges abgelehnt. Also muss unbedingt ein neues Feindbild geschaffen werden: Kanada. Gezielte Propaganda, bereitwillig von den Medien aufgenommen, führt schon bald zu ausgeprägtem Hass gegen die kanadische Bevölkerung.

Der Film wurde 1995 für ca. 11 Mio Dollar von Michael Moore gedreht und spielte in den USA ganze 178 Tausend Dollar ein. „Canadian Bacon“ ist in Deutschland unter dem Titel „Unsere feindlichen Nachbarn“ erschienen.

Mögen Sie schwarzen Humor mit einer Prise Realität? Dann greifen Sie zu.

Am nordöstlichen Ende der Appalachen liegt der Forillon National Park- von hier könnte man den längsten Gebirgszug im Osten Amerikas über viele hundert Kilometer bis in die Südstaaten der USA verfolgen. Der Park liegt auf der Gaspè-Halbinsel direkt am Atlantik. Bergwanderer haben – nach gelegentlichen Klettereien – von den erosionsgeschliffenen Berggipfeln einen schönen Blick auf das Meer. Der Untergrund bedingt den Pflanzenreichtum von Forillon: Von Gebirgswiesen über Süß- und Salzwassermarschland bis hin zur Stranddünenvegetation ist so gut wie alles vorhanden, die verschiedensten Baumarten finden sich hier. Natürlich gibt es auch die verschiedensten Vertreter der Tierwelt: Elche, Füchse, Schwarzbären, Weißwedelhirsche, Biber und viele Vogelarten. Mit etwas Glück sind zwei Robben- und sieben Walarten zu bestaunen. Unterkünfte stehen an der Küste rund um den Park zur Verfügung. Toll auch der Ausflug zum Örtchen Percè: Ein riesiges Tor gähnt in einem gigantischen Felsblock mitten im Meer (Rocher Percè). Quelle: ADAC

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Canada Convention 2008 – was für ein Spaß.

Um es gleich vorwegzunehmen: Wer hier nicht dabei war (aber Zeit gehabt hätte), ist selber schuld. Die Convention war vom ersten Augenblick an ein echtes Ereignis. Jede Menge Spaß, Tipps, Tricks und Anekdoten.

Gleich am ersten Abend gab’ es in einer tollen Hütte leckere Steaks bei exzellenter Country-Music. In einem Film von Willi haben wir eine Menge über den Bau von Kanus gelernt. Unvergesslich bleiben hier die Outtakes. Selten habe ich mich so amüsiert. Das Ganze wurde mit kanadischem Moosehead verfeinert, die Sankt Peter selbstlos in die Runde geworfen hat.

Am nächsten Tag haben dann unsere Freunde aus Österreich auch mal richtige Berge zu sehen bekommen. Wolfgang konnte die Kamera kaum noch aus der Hand legen. Ihr glaubt mir nicht? Siehe unten:

Fotografen

Fotografen

Nach einem Besuch der Bilsteinhöhle und dem Möhnesee konnten wir uns abends an zwei tollen Vorträgen von Wolfgang und Pia erfreuen. Während unser Mann aus Vienna (Calling) ein Katalog-Foto nach dem anderen von seinem Trip „Yellowstone – Jasper“ an die Leinwand geworfen hat, hat uns Pia „The Road to Nowhere“ gezeigt: Manitoba.  – Es ist nicht das Ende der Welt, aber man kann es von dort aus gut sehen.

So unterschiedlich die Reiseziele waren – die Berichte waren einfach nur toll und super unterhaltsam. – Wie gesagt, wer nicht dabei war hat wirklich etwas verpasst.

Ich muss hier aber noch mal zwei Personen hervorheben, die die Organisation glänzend vorbereitet haben: Ingo vom Canada-Board und Kerstin vom Dorint Hotel Ansberg.

Da kann ich nur sagen: Three Thumps up!

Allen anderen kann ich nur sagen: Toll, dass Ihr da ward, das ich Euch kennen lernen durfte, oder das ich Euch nach langer Zeit endlich mal wieder gesehen habe. Die Bilder von der Convention 2008 werden in den nächsten Tagen auf dem Canada-Board veröffentlicht. Ein Blick lohnt sich bestimmt.

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