September 2008


Im nächsten Jahr wird der „Maple Table“ 5 Jahre alt und das ist für unsere Freunde aus Hamburg ein Grund zum Feiern. Wenn Sie sich also zu der Gruppe der Kanada-Fans zählen, sollten Sie sich unbedingt den 30. April 2009 vormerken. Die Sause findet auf der „Rickmer Rickmers“ , dem schwimmenden Wahrzeichen im Hamburger Hafen, statt.

Das könnte ein „Tanz in den Mai“ der besonderen Art werden. Für weitere Informationen klicken Sie doch einfach auf das Maple Table Logo.

Anfang der Jahres hat der „Kanada-Blog“ einen redaktionellen Beitrag über  „Beers n Bears – The Great Canadian Convenience Store“ veröffentlicht. Gerne möchten wir die Chance nutzen und Ihnen diesen Bericht noch einmal zur Verfügung stellen:

Vielleicht haben sie beim letzten Kanada Urlaub ihr Souvenir vergessen, oder das Richtige nicht gefunden. Vielleicht möchten sie sich schon vorab mit einem Souvenir oder einem typischen kanadischen Gebrauchgegenstand in die richtige Urlaubsstimmung bringen, oder sich einfach mal etwas aus Kanada gönnen.

Seit kurzen kann ihnen da geholfen werden. Beers n Bears, der große Kanada-Shop bietet vielleicht genau das, was sie suchen. Der nicht nur graphisch schön gemachte Kanada-Shop, er selbst nennt sich im Untertitel: The Great Canadian Convenience Store, hat ein vielfältiges Angebot.

Neben den obligatorischen Mugs, die einfach zu Kanada gehören, finden sie viele interessante und praktische kanadische Artikel. Einfach mal reinschauen, es lohnt sich.

Übrigends, Liebhaber der kanadischen Country Musik werden auch hier fündig. Es werden ausschließlich kanadische oder amerikanische Selbstimporte angeboten.Quelle: Kanada-Blog

Falls Sie sich jetzt genauer über die Sortimente von Beers n Bears informieren wollen, dann klicken Sie hier.

Falls Sie in absehbarer Zeit ein Haus in Nord-Amerika bauen wollen, dann haben wir hier das richtige Tool für Sie. Wie oft habe ich in der Vergangenheit dagestanden und überlegt, wie groß ist denn jetzt genau „1 feet“. Was ist ein Furlong? Und was ist ein Angstrom? Auf diese und viele weitere Fragen gibt die Software „Measurement Conversion“ von San Diego Plastics, Inc. auf Ihrer Webseite die Antwort:

Hier können Sie die Umrechnung von Maßeinheiten, Gewichten und mehr vornehmen. Selbstverständlich können Sie aber auch jederzeit hin und her rechnen. Verschieben Sie dazu einfach im rechten Feld die Markierung auf das Ausgangmaß, Gewicht etc. und geben Sie im unteren Feld das Zielmaß an. Im linken Feld geben Sie die Menge ein, die Sie errechnen möchten. Drücken Sie dann auf Convert.

Es gibt auf dieser Webseite keinen Schnickschnack und keine Popups. So sollten meiner Meinung nach Webseiten aussehen, wenn sie Fakten vermitteln wollen. Das die Webseite in Englisch ist, spielt keine Rolle, da man sie intuitiv verwenden kann. Die Benutzung ist kostenlos. Von mir ein ganz klares „Three Thumps up“.

Wenn Sie sich jetzt „Measurement Conversion“ anschauen wollen, dann klicken Sie bitte einfach auf das San Diego Logo. Sie finden den Link aber auch unter unseren Service Tools.

Nachdem wir im Herbst 2006 unsere Webseite „Red Cove Heights“ wegen 1 Millionen Spams am Tag abgeschaltet hatten, haben uns immer wieder Kanada-Freunde auf unser Tagebuch vom Hausbau in Kanada angesprochen. Deshalb haben wir uns entschlossen, es hier noch einmal zu veröffentlichen. Wir werden also nach und nach die einzelnen Kapitel hier auf „WordPress“ hochladen. Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir keinen Bau-Experten sind, sondern lediglich Informationen aus unserem eigenen Erfahrungsschatz weiterreichen können.


Sonntag, 18. Dezember 2005 – 21:01 Uhr
Kurze Einleitung

Gabi und ich haben einige Jahre nach „unserem“ Grundstück in Kanada gesucht. Dabei hatten wir die Gelegenheit uns doch einige Grundstücke und Häuser anzusehen. Aber irgendwie hat irgendwas nie richtig gepasst. Mal war es die Lage, mal das Haus und mal der Preis. Im Mai 2005 haben wir dann wieder mal einen Anlauf genommen und versucht 18 Termine auf 14 Tage Urlaub zu verteilen. Das Problem waren nicht die langen Fahrzeiten, sondern die Termin-Koordination mit den Maklern. Am Ende stand dann doch ein fertiger Routenplan für Ende Mai fest. Den Mai haben wir deshalb gewählt, um eine mögliche „Black Fly“ Plage direkt vor Ort zu checken. Die ersten Objekte waren auch wirklich nicht schlecht – leider auf Grund der Black Fly Explosion nicht bewohnbar. Aber das 5. Objekt war aus unserer Sicht der absolute Hammer.

Unser Grundstück ist gerade einmal 10.000 qm (2,5 acres) groß und liegt auch noch mitten in einem Dorf an der Hauptstraße. Also nicht unbedingt das, was Deutsche so kaufen würden.

Doch die ganze Lage ist aus unserer Sicht einfach fantastisch.

Die Umgebung erinnert mehr an die schottischen Highlands als an Kanada und auf der Hauptstraße fahren vielleicht ein dutzend Autos am Tag. Durch die Straße haben wir direkten Zugang zum Stromnetz, Zugriff auf das Kabel-Fernsehen und verfügen über die Vorbereitung für einen High-Speed Internet-Zugang. Also im Grunde genommen die Vorzüge einer richtigen Stadt kombiniert mit den Erholungsmöglichkeiten der freien Natur.

Nachdem alle Grundstücks-Modalitäten im November 2005 geklärt waren, planen wir jetzt unseren Hausbau für April 2006.

Fortsetzung folgt

Grundsätzlich ist es erst einmal so, dass alle großen Verleihfirmen sehr professionell arbeiten. Sie sollten allerdings prüfen, wieviele Vermietstationen im Umkreis Ihrer Urlaubsreise sind. Das spielt genau dann eine Rolle, wenn der Leihwagen einmal einen Defekt haben sollte (Wartezeit auf ein Ersatzfahrzeug etc.). Natürlich können Sie den Wagen auch nach Rücksprache mit Ihrer Verleihfirma vor Ort reparieren lassen. Für Nova Scotia kann man sagen, dass das Service-Netz der Firmen gleich dünn besetzt ist. Man findet Stützpunkte natürlich in Halifax, Sydney und Port Hastings. Dann wird es aber auch schon eng.

Wenn Sie Ihren Wagen bereits in Deutschland anmieten, und das sollten Sie tun, dann haben Sie auch den optimalen Versicherungsschutz. Die kanadischen Vermieter haben den Hang, Ihnen noch zusätzliche Versicherungen verkaufen zu wollen, die in der Regel aber überflüssig sind.

Auch sollten Sie sich für den kleinsten Wagentyp entscheiden, außer Sie planen eine Reise mit dem Wohnmobil. In der Regel sind die Kleinwagen eher selten an den Verleihstationen zu finden, deshalb bekommen Sie meistens ein kostenloses Upgrade auf die nächst höhere Wagenklasse. Bei Auto-Vermietern kann es deshalb schon einmal von Vorteil sein, wenn man der Letzte in der Warteschlange ist. Dann sind die wenigen Kleinwagen mit Sicherheit vergriffen. Das funktioniert natürlich nur, wenn Sie bereits ein Fahrzeug vorbestellt haben. Ausprobieren würde ich diese Vorgehensweise aber nicht unbedingt am Canada Day, 4th. of July oder an Weihnachten. Wenn alle Wagen vermietet sind, dann gibt es auch nichts mehr zum „upgraden“. Falls Sie doch einen Wagen erhalten, der Ihnen nicht zusagt, können Sie ohne Probleme ein entsprechendes Upgrade vor Ort buchen. Das kostest in der Regel nur wenige Can$ pro Tag.

Wenn Sie den Wagen übernehmen, wird man Ihnen ganz beiläufig mitteilen, dass Sie den Wagen selbstverständlich leer abgeben können. Dieses Angebot sollten Sie unbedingt ablehnen, denn in der Regel wird auf der Gesamtabrechnung auch eine komplette Tankfüllung berechnet. Mit einem Leihwagen wird es Ihnen allerdings schwer fallen, den Tank bis zum letzten Tropfen leer zu fahren. Das heißt, alles was an Sprit in Ihrem Wagen verbleibt, ist Ihr Geschenk an die Verleihfirma. Teilen Sie Ihrem Vermieter mit, das Sie Wagen voll zurückbringen werden. Am Flughafen von Halifax ist direkt eine Tankstelle.

Achten Sie immer darauf, dass Sie keine Kilometer-Begrenzung in Ihrem Vertrag haben. Ansonsten könnte jeder zuviel gefahrene Kilometer richtig teuer werden. Auch sollten Sie im Vorfeld klären, ob nur ein Fahrer oder ein zweiter Fahrer benötigt wird. Jeder weitere Fahrer treibt die Rechnung nach oben.

Wenn Sie gerade erst 18 Jahre geworden sind, oder Ihren Führerschein erst kurze Zeit haben, werden Sie in der Regel keinen Leihwagen erhalten.

Für die Anmietung eines Leihwagens benötigen Sie grundsätzlich eine Kreditkarte. Bargeld wird nicht akzeptiert.

Die gute Nachricht vorweg: Egal wo Sie Ihren Wein oder Ihr Bier kaufen, die Preise sind überall gleich. Leider gleich hoch, denn anders als in Europa können Sie keine alkoholischen Getränke bei Atlantic Superstore, Sears oder Wal-Mart kaufen. Der Vertrieb von Spirituosen wird staatlich gesteuert, d.h., Sie können geistige Getränke nur in sogenannten Liquor-Stores erwerben. Diese gibt es aber in fast allen kleineren und mittleren Städten. Für eine Kiste Bier (24 x 0,33L) müssen Sie allerdings ca. 30 Can$ plus Tax bezahlen, wobei alle Marken fast das gleichen Preis haben. Wein ist in der Regel kaum unter 10 Can$ plus Tax zu haben.
Sie bezahlen bei Dosenbier, aber auch bei nicht-alkoholischen Getränken, auch eine Pfandgebühr. Das Pfandgeld bekommen Sie allerdings nicht in den Liquor-Stores, sondern an speziellen Recycling-Stellen zurück. Von außen sind diese Stores nicht immer zu erkennen. Sie sollten deshalb die Ortseinwohner nach diesen Refund-Stellen fragen.

Wie Sie bestimmt wissen, ist Rauchen in Kanada, ähnlich wie in den USA, mittlerweile verpönt. Dennoch gibt es auch dort, wie auch in Deutschland, immer noch Raucher. Da die Steuern auf Tabak exorbitant hoch sind, möchte ich Ihnen hier ein, zwei kleine Tipps geben, wie Sie etwas Geld sparen können:
Auf dem Hinflug (Frankfurt) nach Kanada sollten Sie Ihre Zigaretten bereits im Duty Free Shop kaufen, nicht erst im Flieger nach Kanada. Der Preis-Unterschied kann bis zu 12 €uro pro Stange betragen, denn oftmals wird irgendeine Marke im DFS beworben (Buy one get one free o.ä.). Diese Promotion-Artikel gibt es dann an Board aber nicht mehr zu kaufen. Auf dem Rückflug sollten Sie es genau umgekehrt machen. Kaufen Sie Ihre Ware nicht im Duty Free Shop (Preise wie in Deutschland im Laden), sondern erst im Flugzeug. Ich kann Ihnen leider nicht sagen, woher diese Preisunterschiede kommen. Sie sind einfach da.
Falls Sie für längere Zeit in Kanada sein sollten (was ich Ihnen wünsche), sollten Sie die Möglichkeiten der Indianer Reservate als Alternative zum handelsüblichen Bezug ins Auge fassen. Dort können Sie a) losen Tabak in Beuteln erwerben oder aber b) fertig gedrehte Zigaretten in Plastiktüten (!). Ich habe zwar beide Varianten noch nicht persönlich getestet, der Preisvorteil soll aber sehr hoch sein, wenn man berücksichtigt, dass kanadische Zigaretten (z.B. Players) ca. 7,95 Can$ plus Tax und internationale Zigaetten (z.B. Camel) ca. 12 Can$ plus Tax pro Schachtel kosten. Dazu kommt, dass der Geschmack von Players, sagen wir einmal, sehr gewöhnungsbedürftig ist.

„Casual Clothing“, also ganz normale Freizeitkleidung, ist fast überall ok. Sie müssen sich also in Ihrem Urlaub nicht noch eine Krawatte und ein Jacket zulegen. Einzig in Großstädten wie Halifax werden Sie 5 Sterne Restaurants finden, in denen eine „Tie“ – Krawatte – vorgeschrieben ist. In der Regel werden Sie aber im Vorfeld darüber informiert, da hier sowieso Tischreservierungen erforderlich sind.

Im Eingang der Restaurants steht normalerweise ein Schild mit dem Hinweis „Wait to be seated“. In Kanada ist es nicht üblich, dass man den nächsten freien Tisch ansteuert, sondern wartet, bis man an einen freien Tisch geführt wird. Der Hintergrund hierfür ist Folgender: Die Restaurants sind in verschiedene Zonen aufgeteilt. Jede Zone wird von einer Servicekraft betreut. Da einige Tische beliebter sind als andere (z.B. Fensterplätze), wird durch eine gleichmäßige Verteilung der Gäste dafür gesorgt, dass jede Servicekraft ihr Geld verdienen kann. Anders als in Deutschland bekommt das Service-Personal kein, oder nur ein sehr geringes Grundgehalt. Der Hauptbestandteil des Einkommens ist also das Trinkgeld, dass Sie Ihrer Servicekraft bei Begleichung der Rechnung zukommen lassen. Hier kann man folgende Regel anwenden: War das Essen oder der Service nicht so toll, gibt man ca. 10% Trinkgeld auf den Rechnungsbetrag. War alles ok. gewährt man 15-20%. War alles excellent, sollte man 20-25% Trinkgeld geben.

Eine weitere Besonderheit in Kanada ist der Zeitpunkt, an dem man die Rechnung erhält: Wenn man nach dem Essen nichts mehr direkt bestellt, bekommt man automatisch die Rechnung gebracht. Seien Sie also bitte nicht überrascht. In Kanada ist es nicht üblich, dass man nach dem Essen noch ein bißchen sitzen bleibt und vielleicht später noch einen Kaffee bestellt.

Allgemein kann man sagen, dass die Restaurants um einiges teurer als in Deutschland sind. Auf die Preise in der Speisekarte müssen Sie selbstverständlich noch die örtliche Steuer draufrechnen. Bezahlen können Sie in jedem Restaurant mit Ihrer Kreditkarte – auch kleinere Beträge von einigen Can$.

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